Mittwoch, 16. Mai 2012

Erdbeeren

Yeah eine neue Kamera die viele schöne Bilder macht =) jetzt werden mehr Fotos gemacht und auch mehr Einträge, denn mit meiner alten hat es keinen Spaß mehr gemacht. Der Akku war immer so schnell leer und das Ladekabel hatte auch einen Wackelkontakt aber jetzt ist wieder alles super. 


Das habe ich gleich mal genutzt, um euch meine Erdbeeren zu zeigen. Zum einen sind es selbst gezüchtete Jungpflanzen, die noch viel wachsen müssen, bis sie Früchte tragen und dann gibt es auch noch gekaufte, die schon Blüten ausbilden.




 Hier kann man bestimmt bald leckere Früchte ernten.
 Bei meinen "Kindern" dauert das bestimmt noch sehr lange! Aber ich freu mich sehr drauf
















Wie sieht es mit eurem Obst oder Gemüseanbau aus ?

Dienstag, 1. Mai 2012

Dahlien

Gestern habe ich meine Dahlien eingepflanzt. Das Wetter ist eigentlich ganz schön und mit Frösten, die tief in die Erde gehen rechne ich nicht mehr.
Ende April/Anfang Mai kann man seine Dahlien pflanzen.

Leider habe ich es versäumt Bilder zu machen aber ich werde euch mal beschreiben, wie ich vorgegangen bin.


Da ich für die Dahlien ein neues Beet angelegt habe, musste ich erst mal die Rasensode entfernen. Der Boden war steinhart, weil er 1. sehr trocken war und 2. Die Stelle immer betreten und gemäht wurde und so verdichtet wurde. Wir haben einen Lehmboden, welchen Dahlien nicht so gern mögen. Ein lockerer, sandiger und humoser Boden ist für Dahlien vorteilhafter. Also habe ich Sand dazu gemischt und ca. eine handvoll Hornspäne mit in das Pflanzloch gegeben.

Das Pflanzloch sollte ca. 10 cm tief sein. Die Dahlie wird mit dem alten, abgeschnittenen und vertrockneten Stiel nach oben gepflanzt ansonsten würde es zu lange dauern, bis die neuen Triebe die Erdoberfläche erreichen. Die Dahlien werden ca 1-2 cm mit Erde bedeckt und anschließend angewässert. Das Wässern sollte man nicht zu oft machen da die Knollen sonst faulen könnten. Lieber später, wenn die ersten Triebe sichtbar sind öfter gießen, denn Dahlien brauchen viel Wasser jedoch darf keine Staunässe auftreten.



Im Laufe des Jahres werden noch weitere Posts zu Dahlien-Pflege auftreten. Wie zum Beispiel auslichten und überwintern der Knollen

Sonntag, 29. April 2012

Tulpen in der Vase pflegen

Tulpen sollte man, wenn man lange etwas von ihnen haben will. Im geschlossenen Zustand kaufen oder schneiden. Blätter werden entfernt, weil diese zu viel Wasser und Kraft benötigen und die Blüte sonst im Hintergrund steht. Die Stiele werden 1-2 cm  mit geraden Schnitt eingekürzt. Das Wasser sollte man alle 1-2 Tage auffrischen und dabei auch gleich wieder einschneiden.




Rhipsalis cassutha

Meine neuste Errungenschaft ist Rhipsalis cassutha - Rutenkaktus.


Der Rutenkaktus hat keine Stacheln kann aber im Frühling bei guter Pflege zur Blüte kommen.

 Im Sommer kann man ihn ins Freie stellen wobei der Standort halbschattig sein sollte und wind- sowie regengeschützt.  Man kann ihn in Kakteensubstrat setzen welches jedoch kein Torf enthalten sollte, weil dies zu viel Wasser speichert was der Kaktus gar nicht gern mag. Er steht lieber trocken als nass sonst kommt es zur Wurzelfäule. 10 bis 15 min nach dem gießen kontrollieren ob sich überschüssiges Wasser im Übertopf befindet, wenn ja sofort entfernen. Im Sommer 1 mal pro Woche gießen im Winter weniger 3 mal im Monat. Je kälter er im Winter steht, desto geringer kann gegossen werden. Jedoch sollte die Temperatur nicht unter 10 ° C fallen. Am besten gegen Ende des Sommers reinholen, wenn man ihn draußen stehen hatte. In der Wohnung sollte er auch halbschattig stehen.

Man kann ihn einmal pro Monat mit Kakteendünger düngen. So bleiben die Triebe, die ziemich lang werden können, schön grün und fest. Wenn die Triebe zu lang werden, kann man sie zurückschneiden. 


Rhipsalis cassutha kann man entweder durch Stecklinge, durch Teilung im Wurzelbereich oder durch die Samen, die in den Früchten der Blüten vorhanden sind, vermehren.






Ich hoffe sehr, dass sich mein Rhipsalis cassutha gut entwickelt und im nächsten Frühling schöne weiße Blüten entwickelt.

Samstag, 7. April 2012

1. Lehrjahr GaLaBau zur "Vorarbeiterin" rekrutriert und Rosenschneiden

So heute erfahrt ihr mal etwas aus dem Leben einer Azubine im 1. Lehrjahr.


Montag morgen. Einige wissen auf welche Baustelle sie geschickt werden, andere nicht. Denn ihre Baustelle ist fertig. Also heißt es hoffen, dass der nächste Auftrag was aufregendes wird. Ein neuer Praktikant schaut mit großen Augen in die Runde und spekuliert auch schon darauf mit wem es wohin geht. Auf zur Aufteilung nach und nach verschwinden die Kollegen auf ihre Baustelle. Nur ich bleibe übrig und der Praktikant. 

Mein Chef: "Na ich denke du könntest heute mal das Trockene vom Bambus wegschneiden dann krautet ihr noch und die Rosen könntest du eigentlich auch noch zurückschneiden."

Ich: "ja ok soll ich gleich loslegen oder wollen sie mir noch mal alles zeigen"

"Ne leg mal gleich los"

ok Praktikant geschnappt, ihm die zweite Rosenschere in die Hand gedrückt und auf gehts zum Bambus. Naja irgendwie scheint ja alles trocken zu sein aber schaun wir mal. Einiges konnte ich noch retten aber der größte Teil wird weggeschnitten. Vor dem Praktikanten blamieren, weil man den dämlichen Laubpuster mal wieder nicht anbekommt und ihn etwas zu lange warten lassen weil man an dem Tag nicht nur zum Vorarbeiter mutiert sondern auch gleichzeitig noch ein Radlader- Diplom macht.


Gut auf zum nächsten Abenteuer. Moment was war das noch mal ? Rosenschneiden????? Ach du schande das hab ich ja noch nie gemacht. Zwar ab und zu mal was aufgeschnappt aber wie es jetzt richtig gemacht wird wusste ich nicht. Also auf zum Chef und ihm sagen, dass man das noch nie gemacht hat.

"Kein Problem eigentlich sieht man ja die trockenen Zweige und den Neuaustrieb, ach warte ich zeig es dir mal"

 Auf zu den Rosen und auf dem Weg gleich einige neue Aufträge aufbekommen.

Nun ja Rosenschneiden ist eigentlich wirklich nicht schwer. Ich sollte jetzt nur das tote rausschneiden und die im Winter abgestorbenen Spitzen.


Um euch aber gleich mal eine komplette Übersicht zu zeigen, wie und warum Rosen geschnitten werden habe ich etwas für euch und für mich reschaschiert.




Warum werden Rosen geschnitten?

Rosen werden geschnitten damit sie gesund, kräfitg und schön bleiben. Rosen, deren Zweige  nicht geschnitten werden, würden länger, dünner und in der Basis kahler werden.


Eine scharfe Rosenschere wird benötigt, die die Triebe nicht quetscht oder reißt, sondern glatte Schnitte erzeugt. Dicke Handschuhe in denen man dennoch Gefühl in den Fingerspitzen hat sind auch von Vorteil, denn die Stacheln der Rosen können schwere eiternde Verletzungen hervorrufen.


Wie und wann wird geschnitten?

Der Hauptschnitt ist im Frühjahr durchzuführen wenn kein strenger Frost mehr zu erwarten ist (In der Regel von März bis April).

1. 
Abgestorbene Triebe und Triebe, die nach innen wachsen oder sich überkreuzen und sich so im Wachstum stören werden tief abgeschnitten auch zu dünne Triebe werden an der Ansatzstelle abgeschnitten, da diese auch nicht kräftiger werden und auch nicht viele Blüten tragen.

2. 
Alle anderen Triebe werden eingekürzt dabei wird gleichzeitig Vertrocknetes und Verblühtes abgeschnitten.
Beim Einkürzen geht man wie folgt vor: Man schneidet die Triebe auf 3 bis 5 Augen zurück. Dabei zählt man natürlich von der Ansatzstelle an. Man sucht sich also ein nach aussen hin zeigendes Auge aus und schneidet darüber ca 0,5 cm schräg ab. Nicht zu schräg! Und die schräge Seite sollte vom Auge weg führen also so, dass das Wasser nicht auf das Auge tropfen kann.



Im Sommer kann ein Ausputzschnitt vorgenommen werden

Dabei werden die verwelkten Blüten und zu dünne Triebe abgeschnitten. Dünne Triebe wieder an der Ansatzstelle und die verwelkten Blüten 0,5 cm über dem nächsten nach außen hin zeigenden 5 fiedrigen Blattes.




!!! Achtung diese Regeln gelten nicht für: Kletterrosen, Rambler, einmal blühende Rosen und Wildrosen. Für diese Rosen werde ich noch einmal einen extra Bericht schreiben !!!

Samstag, 3. März 2012

Orchideen umtopfen

Heute habe ich zum zweiten mal Orchideen umgetopft. Das erste mal am Mittwoch. Insgesamt waren es 8 Stück. Davon 6 Phalaenopsis und 2 Cymbidium.


Eine Umtopfaktion habe ich in Bildern festgehalten.

 Ich habe die Orchidee vor einigen Monaten gekauft und Zuhause festgestellt, dass die Wurzeln nicht so besonders sind (viele schon verfault). Als ich vor einigen Tagen dann auch noch Schimmel auf dem Substrat entdeckt hatte war es höchste Zeit die Arme umzutopfen.

Wie bin ich vorgegangen? 

1. Orchideen 1-2 Tage vorher wässern so bekommt man sie später besser aus dem Topf raus außerdem ist dies wichtig, da die Orchideen nach dem Umtopfen ca 14 Tage nicht gegossen und gedüngt werden.


2. Orchidee vorsichtig aus dem Topf holen leichtes Kneten des Topfes erleichtert dies. Sollten Wurzeln aus den Wasserabzugslöchern schon herausgewachsen sein so schneidet man am besten den Topf auf, bevor man die Wurzeln verletzt.

3. Orchideen auf verfaulte Wurzeln untersuchen, verfaulte Wurzeln mit einer scharfen Schere oder Messer abschneiden.
Davon hatte meine zielmlich viele und am Ende sind nur noch wenige übriggeblieben. Ich hoffe sehr das dies nicht schadet und die Orchidee schnell neue Wurzeln ausbildet.


Hier sieht man die vielen verfaulten Wurzeln

nur noch wenige Wurzeln konnte ich retten

so viel musste ich abschneiden


4. Orchidee in neuen Topf pflanzen.
Meine habe ich in ihren alten Topf zurückgepflanzt nachdem ich ihn mit gekochtem Wasser abgewaschen habe. Normalerweise werden Orchideen nach 2 Jahren in einen größeren Topf umgepflanzt (ca 2 Größen größer). Wichtig !!!!!! Der Topf muss durchsichtig sein. Ihr bekommt Orchideentöpfe bei Amazon, ebay etc. vlt auch in gut ausgerüsteten Baumärkten (da habe ich noch nicht gesucht)
Zuerst füllt man etwas Orchideensubstrat (SERAMIS Ochideensubstrat bekommt man auch bei Amazon, ansonsten gibt es auch welches von COMPO SANA oder anderen anbietern) oder Blähton in den Topfboden. Man richtet die Orchidee so aus, das sie mittig und nicht zu tief im Topf sitzt. Nun beginnt man das Substrat im Topf zu schütten. Immer nach und nach und zwischendurch den Topf auf den Tisch klopfen, damit das Substrat gut zwischen den Wurzeln verteilt wird.

5. Kräftiges angießen.
Zuletzt noch einmal kräftig angießen und das Wasser gut ablaufen lassen.




Zusatzinformationen: 
Orchideen werden hauptsächlich nach der Blüte und Wachstumsschüben umgetopft. Da Phalaenopsis dauerhaft blühen und keine Ruhepause machen kann man sie beruhigt während der Blüte umtopfen. Allerdings muss man darauf achten, die Blüte dabei nicht zu verletzten.

Mittwoch, 15. Februar 2012

Pflanze einen Baum für deinen Blog !!

Da dies ein grüner Blog ist, möchte ich natürlich auch etwas für die Umwelt tun!!

Und das geht ganz einfach! Mit der Aktion "ein Blog, ein Baum!" von ITSTH und I plant a tree wird ein Baum pro teilnehmenden Blog gepflanzt.


klickt einfach auf den  grünen Button "mein Blog hat diesen Baum gepflanzt! oben links in der Ecke, wenn ihr bei der Aktion auch mitmachen wollt. Das ganze kostet euch nur einen Blogeintrag!!!